Tipps für wunde Coronatest-Nasen


Gestresste Schleimhaut
Tipps für wunde Coronatest-Nasen
Noiel/shutterstock.com

Vor allem für Nichtgeimpfte wird das Coronatesten so schnell nicht vorbei sein. Doch der häufige Abstrich strapaziert die Nase. Hier gibt es Tipps, wie man gestresste Nasenschleimhäute besänftigt und die Nase beim Testen schont.

Kleineres Nasenloch wählen!

Um ein vernünftiges Testergebnis zu bekommen, muss man die Nasenschleimhaut korrekt abstreichen. Und das heißt: tief genug und lang genug. Dass das bei manchen Nasen zu Wundsein und Entzündungen führt, sieht der HNO-Arzt Bernhard Junge-Hülsing jeden Tag in seiner Praxis.

Für diejenigen, bei denen die Prozedur richtig schmerzhaft ist, hat er einen Tipp: Zur HNO-Ärzt*in gehen und sich in die Nase schauen lassen. Denn ist das Abstreichen sehr unangenehm, kann eine verkrümmte Nasenscheidewand dahinterstecken. Ist das so, sollte man immer die größere Seite wählen, also diejenige, in deren Richtung sich die Trennwand nicht verbiegt.

Meist ist das die Seite, deren Nasenloch kleiner ist. Auch ohne den Gang zur HNO-Ärzt*in ist es einen Versuch wert, am kleineren Nasenloch zu testen.Für Allergiker hat Junge-Hülsing einen weiteren Rat: Die Allergie konsequent mit den verordneten Präparaten (z. B. Kortisonspray, orale Antihistaminika) behandeln, um die Nase nicht zusätzlich zu stressen.

Nasensalbe nur ohne ätherische Öle

Ist die Nasenschleimhaut erst einmal wund, helfen Nasensalben und Nasenöle. Die sollten allerdings frei von ätherischen Ölen sein, da diese die wunde Nase zusätzlich reizen. Aufgrund ihres angenehmen Duftes sind ätherische Öle jedoch Bestandteil vieler Nasencremes. Beispiele sind Öle von Zitronen- oder Apfelsinenschalen, Bergamotte und Zirbelkiefer sowie Levomenthol und Cineol.

Um aromafrei die Nasenschleimhaut zu verwöhnen, bleiben nur wenige Präparate. Dazu gehören beispielsweise Bepanthen® Augen- und Nasensalbe und Hysan®Nasensalbe. Ebenfalls für wunde Coronanasen geeignet ist Nasale Nasenöl, es enthält nur fette Öle und Tocopherol.

Quelle: ptaheute

News

Wie Medikamente heiser machen
Wie Medikamente heiser machen

Pille, ACE-Hemmer und Kortison

Manchmal ist es gar nicht die Erkältung, die eine Heiserkeit auslöst. Auch Medikamente können zu Stimmstörungen führen. Ob man sie absetzen oder austauschen kann, entscheidet die Ärzt*in. Zusätzlich lässt sich aber mit Hausmitteln helfen.   mehr

Säureblocker nicht zu lange schlucken
Säureblocker nicht zu lange schlucken

Nebenwirkungen nicht unterschätzen

Ob Refluxkrankheit oder Gastritis: Protonenpumpenhemmer machen schnell Schluss mit Magenschmerzen und Sodbrennen. Allerdings gibt es gute Gründe, die Säureblocker nicht allzu lange einzunehmen.   mehr

Nach Infarkt Beine stärken
Person beim Beintraining auf einem Outdoor-Fitnessplatz.

Herzschwäche vorbeugen

Herzinfarkt überstanden? Jetzt heißt es, die Beinmuskulatur zu trainieren. Denn Personen mit viel Kraft in den Beinen entwickeln nach ihrem Herzinfarkt seltener eine Herzschwäche.   mehr

Mit dem Baby schwimmen
Mit dem Baby schwimmen

Löst Chlorwasser Asthma aus?

Der frühe Kontakt mit Wasser macht schon den Kleinsten Freunde, nimmt Ängste und fördert die Bindung zwischen Eltern und Kind. Dennoch könnte der Aufenthalt im gechlorten Wasser auch Nachteile haben. Die Fachwelt diskutiert, ob Babyschwimmen im Kindesalter Asthma begünstigt.   mehr

Weniger Lust auf Alkohol
Weniger Lust auf Alkohol

Weitere Wirkung von GLP-1-Agonisten

GLP-1-Agonisten werden zur Therapie von Typ-1-Diabetes und Übergewicht eingesetzt. Dabei haben sie offenbar einen gesunden Nebeneffekt: Sie senken die Lust auf Alkohol.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Ratgeber Thema im Februar

Diese Impfungen müssen sein

Diese Impfungen müssen sein

Kindergesundheit im Blick

Impfen ist wichtig: Es schützt Säuglinge und Kleinkinder vor schweren Erkrankungen und deren lebensl ... Zum Ratgeber
Rats-Apotheke
Inhaber Frank Stiewert
Telefon 03583/68 10 36
E-Mail info@rats-apotheke-zittau.de