TV-Verbot für Kinder unter 2!


Bewegen statt konsumieren
TV-Verbot für Kinder unter 2!

Kleinkinder sitzen heutzutage oft stundenlang vor dem Fernseher oder spielen mit dem Smartphone. Dabei ist Bewegung das A und O für eine gesunde kindliche Entwicklung. Doch wieviel Fernsehen ist für Kinder unter 5 erlaubt? Und wieviel Bewegung unbedingt nötig?

Klare Regeln für die Kleinsten

80% der Jugendlichen und 23% der Erwachsenen bewegen sich zu wenig, beklagt die WHO. Denn mangelnde körperliche Aktivität führt zu Übergewicht und diese wiederum zu Erkrankungen wie Diabetes, Arthrose oder Leberverfettung. Etwa 5 Millionen Tote pro Jahr gehen laut WHO auf das Konto des Bewegungsmangels. Nun setzt die WHO schon bei den Allerkleinsten an und gibt klare Empfehlungen zu Bewegung, Fernsehen und Schlafen für Kinder unter 5 Jahren.

Bewegen – schon im Säuglingsalter

Babys sollen sich schon im ersten Lebensjahr so viel wie möglich bewegen, am besten beim Spielen auf dem Boden. Wenn sie dafür noch nicht mobil genug sind, tun es auch täglich insgesamt etwa 30 Minuten in Bauchlage, um ihre motorischen Fähigkeiten anzuregen. Im Kinderstühlchen oder in der Babywippe sitzen sollen die Kleinsten dagegen nicht länger als eine Stunde täglich, raten die Experten von der WHO.

Auch ältere Kleinkinder sollten nicht mehr als eine Stunde auf Hochstühlen oder angeschnallt im Kinderwagen verbringen. Ab dem ersten Geburtstag heißt es zudem 3 Stunden Bewegung am Tag, für Kinder zwischen 3 und 4 sollten davon mindestens eine Stunde „moderate bis ausdauernde“ Aktivitäten sein wie zum Beispiel Toben, Klettern und Rennen.

Schlafen muss sein

Genauso wichtig wie Bewegung ist gesunder und ausreichender Schlaf. Auch hier gibt es Vorgaben der WHO: In den ersten 3 Lebensmonaten sind 14 bis 17 Stunden Schlaf gesund, im Alter von 4 bis 11 Monaten 12 bis 16 Stunden. 1 bis 2-Jährige sollen 11 bis 14 Stunden schlafen, 3 bis 4-Jährige 10 bis 13 Stunden.

Vorlesen statt Fernsehen

Fernsehen, Tablets und Smartphones sind laut WHO für Kinder unter 2 verboten. Ab dem 2. Geburtstag dürfen die Kleinen ran an TV und Smartphone, allerdings höchstens eine Stunde täglich und je weniger, desto besser. Vorlesen und Geschichtenerzählen ist einem Medienkonsum in jedem Alter vorzuziehen, betont die WHO.

Quelle: WHO

News

Karpaltunnelsyndrom lindern
Karpaltunnelsyndrom lindern

Was bringt die Kortisonspritze?

Kortisonspritze oder Operation? Das ist beim Karpaltunnelsyndrom häufig die Frage. Eine Entscheidungshilfe könnten die Daten einer aktuellen schwedischen Studie sein.   mehr

Was steckt hinter der RSV-Prophylaxe?
Was steckt hinter der RSV-Prophylaxe?

Von der STIKO empfohlen

Das Virus RSV kann bei Säuglingen lebensbedrohliche Atemwegserkrankungen verursachen. Zum Schutz empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) die RSV-Prophylaxe. Aber was ist das überhaupt genau?   mehr

8 Mythen zur Ernährung bei Fettleber
8 Mythen zur Ernährung bei Fettleber

Kräutertee statt Kaffee?

Die nicht-alkoholische Fettleber wird vor allem durch Umstellung der Ernährung behandelt. Doch wie macht man es richtig? Muss man tatsächlich auf Kaffee verzichten? Welche Kohlenhydrate und Fette sind günstig? Und ist Fleisch schädlich?   mehr

Was bringt Dehnen vor dem Sport?
Was bringt Dehnen vor dem Sport?

Richtig vorbeugen

Dehnen vor dem Sport soll viele Vorteile haben. Unter anderem glaubt man, dass es die Muskeln stärkt und die Verletzungsgefahr senkt. Stimmt das?   mehr

Ab in die Mucki-Bude!
Ab in die Mucki-Bude!

Migräneattacken vorbeugen

Migräneattacken lässt sich nicht nur mit Medikamenten vorbeugen. Auch Sport kann die Anfälle ausbremsen. Amerikanische Forscher*innen empfehlen dafür ein konkretes Fitnessprogramm.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Ratgeber Thema im Januar

Was bei Nackenschmerzen hilft

Was bei Nackenschmerzen hilft

Medikamente, Wärme oder Schonen?

Nackenschmerzen sind häufig. Zum Glück steckt in den meisten Fällen keine ernste Erkrankung dahinter ... Zum Ratgeber
Rats-Apotheke
Inhaber Frank Stiewert
Telefon 03583/68 10 36
E-Mail info@rats-apotheke-zittau.de