Wenn das Herz aus dem Takt gerät


Sind Herzrhythmusstörungen ernst?
Wenn das Herz aus dem Takt gerät

Unser Herz schlägt fast durchgehend im Gleichtakt. Umso beunruhigender, wenn es doch mal stolpert oder kurz aussetzt. Sind solche Herzrhythmusstörungen harmlos oder ein Fall für den Arzt?

Herzrhythmusstörungen wie Extrasystolen: meist harmlose Herzstolperer

Bei ausgeprägtem Lampenfieber rutscht das Herz in die Hose. Und wer sich heftig erschreckt, dem bleibt im übertragenen Sinn das Herz stehen. In solchen Stress-Situationen, hält der Herzschlag sich nicht immer an den gewohnten Rhythmus. Das ist auch der Fall, wenn Kaffee, Alkohol oder Drogen eine Rolle spielen. „Fast immer sind solche Herzrhythmusstörungen harmlos“, versichert Dr. Thomas Meinertz, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Herzstiftung. Kommen sie gehäuft vor, könnte das aber auf eine ernstzunehmende Herzerkrankung hinweisen.Gelegentlich schleichen sich zusätzliche Schläge – sogenannte Extrasystolen – in die Schlagfrequenz ein, die wir als „Herzstolpern“ wahrnehmen. Daran anschließen kann sich ein kurzer Aussetzer, wenn sich das Pumporgan zum Ausgleich eine Erholungspause gönnt. Verursacht sind Extrasystolen etwa durch Kaliummangel, verschiedene Medikamente oder eine Schilddrüsenüberfunktion – meist aber schlicht durch Aufregung.

Beunruhigendes Herzrasen bei Vorhofflimmern

Beim Vorhofflimmern (nicht zu verwechseln mit dem lebensbedrohlichen Kammerflimmern) kommt es unvermittelt zu arrhythmischem Herzrasen – der Puls steigt dabei auf bis zu 160 Schläge pro Minute. Häufig tritt Vorhofflimmern im Rahmen einer Herzerkrankung auf. Um in chronischen Fällen die Pumpleistung dauerhaft zu verbessern und Schlaganfall und Herzinfarkt vorzubeugen, geben Kardiologen gerinnungshemmende Medikamente.

Im hohen Alter sinkt die Schlagfrequenz häufig

Eine typische Rhythmusstörung im hohen Alter ist der sogenannte AV-Block. Dabei schlägt das Herz nur noch sehr langsam und setzt zeitweise sogar ganz aus. „Betroffene werden plötzlich unsicher, müssen sich festhalten, manche werden auch kurz ohnmächtig“, beschreibt Meinertz. Ob Handlungsbedarf besteht, finden Kardiologen mit einem Langzeit-EKG heraus. Der nächste Schritt bestünde dann in einer Herzschrittmacher-Implantation.

Quelle: Internisten im Netz

News

Karpaltunnelsyndrom lindern
Karpaltunnelsyndrom lindern

Was bringt die Kortisonspritze?

Kortisonspritze oder Operation? Das ist beim Karpaltunnelsyndrom häufig die Frage. Eine Entscheidungshilfe könnten die Daten einer aktuellen schwedischen Studie sein.   mehr

Was steckt hinter der RSV-Prophylaxe?
Was steckt hinter der RSV-Prophylaxe?

Von der STIKO empfohlen

Das Virus RSV kann bei Säuglingen lebensbedrohliche Atemwegserkrankungen verursachen. Zum Schutz empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) die RSV-Prophylaxe. Aber was ist das überhaupt genau?   mehr

8 Mythen zur Ernährung bei Fettleber
8 Mythen zur Ernährung bei Fettleber

Kräutertee statt Kaffee?

Die nicht-alkoholische Fettleber wird vor allem durch Umstellung der Ernährung behandelt. Doch wie macht man es richtig? Muss man tatsächlich auf Kaffee verzichten? Welche Kohlenhydrate und Fette sind günstig? Und ist Fleisch schädlich?   mehr

Was bringt Dehnen vor dem Sport?
Was bringt Dehnen vor dem Sport?

Richtig vorbeugen

Dehnen vor dem Sport soll viele Vorteile haben. Unter anderem glaubt man, dass es die Muskeln stärkt und die Verletzungsgefahr senkt. Stimmt das?   mehr

Ab in die Mucki-Bude!
Ab in die Mucki-Bude!

Migräneattacken vorbeugen

Migräneattacken lässt sich nicht nur mit Medikamenten vorbeugen. Auch Sport kann die Anfälle ausbremsen. Amerikanische Forscher*innen empfehlen dafür ein konkretes Fitnessprogramm.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Ratgeber Thema im Januar

Was bei Nackenschmerzen hilft

Was bei Nackenschmerzen hilft

Medikamente, Wärme oder Schonen?

Nackenschmerzen sind häufig. Zum Glück steckt in den meisten Fällen keine ernste Erkrankung dahinter ... Zum Ratgeber
Rats-Apotheke
Inhaber Frank Stiewert
Telefon 03583/68 10 36
E-Mail info@rats-apotheke-zittau.de