Frühzeitige Wehen


Symptome & Vorkehrungsmaßnahmen
Frühzeitige Wehen

Frühzeitige Wehen sind ein ernstzunehmendes Signal. Sie erfordern weiterführende Untersuchungen und spezielle Vorkehrungsmaßnahmen. Nur so lässt sich eine Frühgeburt verhindern.

Diagnosemethoden bei drohender Frühgeburt

Viele werdende Mütter beobachten im Laufe ihrer Schwangerschaft, wie sich ihr Bauch verhärtet und zusammenzieht. Gefährlich wird es erst, wenn die an sich harmlosen Kontraktionen in frühzeitige Wehen übergehen und sich eine Frühgeburt ankündigt. Ein Wehenschreiber erkennt frühzeitige Wehen an der Muskelaktivität von Bauchdecke und Gebärmutter. Doch sein Urteil fällt je nach Dicke der Bauchdecke unterschiedlich aus. Aussagekräftiger für den Geburtszeitpunkt ist die Länge und Weite des Gebärmutterhalses. Ergänzend erfasst ein biochemischer Test Schwangerschaftshormone der Gebärmutterschleimhaut, die kurz vor der Geburt auf den Muttermund übergehen. Fällt der Test negativ aus, ist in den nächsten 1 bis 2 Wochen keine Geburt zu erwarten.

Geeignete Vorkehrungsmaßnahmen

Frühzeitige Wehen sind ein Signal für die Mutter, Stress und körperliche Anstrengungen zu meiden und auf Reisen zu verzichten. „In frühen Schwangerschaftswochen kann man noch versuchen, einen operativen Verschluss des Muttermundes durchzuführen, allerdings nur wenn keine Wehen vorhanden sind“, erklärt Prof. Seelbach-Göbel, Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe. Ist der Muttermund schon deutlich erweitert, lässt sich die Geburt nur noch hinauszögern, etwa mithilfe wehenhemmender Medikamente oder der örtlichen Anwendung von Progesteron. Zusätzlich erhält die Schwangere eine Spritze, welche die Lungenreifung des Kindes vorantreibt. Im Falle einer Infektion kommen Antibiotika zum Einsatz.

Frühzeitige Wehen erfordern erhöhte Handlungsbereitschaft

„Eine Schwangere, bei der sich eine zu frühe Geburt abzeichnet, sollte rechtzeitig vorbereitet sein“, warnt Prof. Seelbach-Göbel. Das hat zwei Gründe: Zum einen verlaufen Frühgeburten meist schneller. Zum anderen sollte die Geburt in einem Perinatalzentrum mit speziell ausgebildeten Kinderärzten erfolgen. Das bedeutet häufig längere Anfahrtswege.

Quelle: Frauenärzte im Netz

News

Jedes Nikotinprodukt ist ungesund
Jedes Nikotinprodukt ist ungesund

Von Zigarette bis Beutel

Nikotin gibt es in verschiedensten Formen: Von der klassischen Zigarette über E-Zigaretten bis zum Nikotinbeutel. Doch keine Form ist harmlos.    mehr

Soziale Medien für Kinder verbieten!
Soziale Medien für Kinder verbieten!

Weil sie krank und dumm machen

Soziale Medien machen Kindern und Jugendlichen zunehmend Probleme, warnt ein Kinder- und Jugendarzt. Er fordert deshalb ein Social-Media-Verbot bis 14 Jahre – doch Verbote allein reichen seiner Ansicht nach nicht aus.   mehr

Gehtraining ist Nr. 1 bei pAVK
Gehtraining ist Nr. 1 bei pAVK

Durchblutung verbessern

Bei der „Schaufensterkrankheit“ kann Bewegung die Gehfähigkeit deutlich verbessern. Auch wenn die Beine beim Laufen schmerzen, ist gezieltes Training wichtig. Doch es kommt darauf an, richtig zu trainieren – und Warnzeichen ernst zu nehmen.   mehr

Tabuthema Harninkontinenz
Tabuthema Harninkontinenz

Peinliche Momente müssen nicht sein

Viele Frauen im mittleren und höheren Alter leiden unter unkontrolliertem Urinverlust, doch kaum eine spricht mit ihrer Ärztin über das Thema. Möglichkeiten zu Vorbeugung und Behandlung der Inkontinenz zeigt der Berufsverband der Frauenärzte (BVF) auf.   mehr

Hilft Johanniskraut bei Depressionen?
Deprimierter Mann blickt auf eine Pillendose. Wenn Antidepressiva keine Option sind, können Depressive eine Therapie mit Johanniskraut versuchen.

Antidepressivum aus der Natur

Pflanzliche Wirkstoffe sind nicht zu unterschätzen – in einigen Fällen können sie durchaus mit ihren chemischen Verwandten mithalten. So zeigen zum Beispiel Studien mit Johanniskraut, dass der Pflanzenextrakt in einigen Fällen ähnlich gut wie synthetische Antidepressiva hilft.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Ratgeber Thema im September

Darmbakterien als Gesundheitshelfer

Darmbakterien als Gesundheitshelfer

Probiotika im Einsatz

Ob für eine gesunde Verdauung, zur Unterstützung des Immunsystems oder als Begleiter beim Abnehmen: ... Zum Ratgeber
Rats-Apotheke
Inhaber Frank Stiewert
Telefon 03583/68 10 36
E-Mail info@rats-apotheke-zittau.de